Was macht eine gute Webseite aus?

Jedes Unternehmen, jeder Selbstständige, jeder Onlineshop möchte eine professionelle Webseite vorzeigen können. Schön soll sie aussehen, den Besucher direkt ansprechen und leicht bedienbar sein, um möglichst viele Kunden zu gewinnen. Doch genügt das? Was macht eine gute Webseite eigentlich aus? Mit der Beantwortung dieser Frage möchten wir unseren neuen Blog starten. Wenn Sie also dabei sind, eine neue Webseite aufsetzen zu lassen oder Ihre alte neu überdenken möchten, sollten Sie jetzt unbedingt weiterlesen!

1. Nutzerfreundlichkeit

Bei der Nutzerfreundlichkeit geht es vor allem darum, wie einfach Ihre Homepage für Ihre User zu bedienen ist, ob sie Ihre Zielgruppe auf Anhieb anspricht und Besucher sich intuitiv durch Ihr Angebot bis zum Kaufabschluss klicken können. Besonders beim Onlineshopping muss es meistens schnell gehen. Eine gute Webseite sollte dieses Bedürfnis erfüllen.

Ihre Zielgruppe

Bevor Sie Ihre Produkte oder Dienstleistung überhaupt online anbieten, sollten Sie eine ausführliche Zielgruppenanalyse durchführen. Wer interessiert sich für Ihr Angebot? Wer sind Ihre Kunden, wie alt sind sie und wie leben sie? Das Ergebnis wirkt sich auch auf Ihre Homepage aus. Design und Text gehen hier Hand und Hand und sollten gut auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sein. Schrill, laut und bunt schreckt Menschen, die auf der Suche nach nachhaltigen Produkten sind, eher ab.

Die Navigation

Ein klar strukturiertes Menü ist der Grundstein für eine gute Webseite. Denn wer sich in Ihrer Navigation nicht zurechtfindet, springt schnell wieder ab. Im Allgemeinen sucht Ihr Kunde das Menü immer zuerst oben links oder rechts. Der Menüstamm sollte eher flach aufgebaut sein, d.h. nicht zu viele Unterpunkte beinhalten. Bieten Sie Ihren Besuchern auch sofort die Möglichkeit der Kontaktaufnahme an, indem Sie Mailadresse und/oder Telefonnummer ins Menü integrieren.

Der Domainname

Ihre Internetadresse sollte kurz und prägnant sein und zu Ihrem Unternehmen passen. Was hier nichts verloren hat, sind Fremdwörter und Zahlen.

Interaktions- und Kontaktmöglichkeiten

Geben Sie Ihren Kunden die Chance, mit Ihnen zu kommunizieren! Gestalten Sie die Kontaktaufnahme demnach so einfach wie möglich. Buttons mit „Jetzt anrufen“ oder „Kontakt aufnehmen“ signalisieren dem Besucher: Hier wird mir geholfen. Auch ein Kontaktformular ist mittlerweile Standard einer guten Webseite, Chatbots für die wichtigsten Fragen sind ein sehr guter Kundenservice.

Lesbarkeit

Niemand will Ihre Webseite mit einer Lupe lesen müssen. Entscheiden Sie sich für eine gut lesbare und nicht zu verschnörkelte Schriftart. Diese sollten Sie konstant einsetzen und nicht auf unterschiedlichen Seiten die Schriftart wechseln. Die Schriftgröße sollte mindestens 14 p betragen. Kleiner Tipp: Unter Google Fonts stehen Ihnen eine Vielzahl von Schriftarten frei zur Verfügung, aus denen Sie die passende für Ihre Homepage auswählen können.

Barrierefreiheit

Ihre Webseite sollte zu allererst auf allen gängigen Browsern und üblichen Bildschirmauflösungen lesbar sein. Damit die Homepage aber auch barrierefrei ist, also auch von Hör- und Sehgeschädigten genutzt werden kann, sollten Sie Ihre Metadaten pflegen, Textalternativen anbieten und auf ein gutes Kontrastverhältnis achten. Mehr zu den Anforderungen an barrierefreies Surfen finden Sie hier.

Ladezeit

Extrem schnelle Ladezeit macht eine gute Webseite aus. Die meisten Menschen sind von rasend schnellem Internet verwöhnt und möchten darauf nicht mehr verzichten. Braucht Ihre Homepage länger als 3 Sekunden, um vollständig geladen zu sein, hinterlässt dies keinen guten Eindruck – und Ihr potenzieller Kunde sieht sich womöglich woanders um.

Impressum

Ein Impressum ist ein Muss auf Ihrer Internetseite, laut Telemediengesetz sind Sie dazu verpflichtet. Ansonsten riskieren Sie eine Abmahnung. Ins Impressum gehören Name, Anschrift, E-Mail, Handelsregister-Nr., Umsatzsteuer-ID und Angaben zum Beruf.

404-Seiten

Gelangt ein Besucher auf eine Seite, die nicht mehr existiert, erscheint ein 404-Fehler. Anstatt ihn jedoch einfach nur in eine Sackgasse laufen zu lassen, sollten Sie ihn darüber informieren, warum die Seite nicht gefunden werden kann. Führen Sie ihn am besten über einen Link zurück zu Ihrer Startseite oder fügen Sie beispielsweise ein Suchfeld er. So kann der User schneller an sein Ziel gelangen.

Das SSL-Zertifikat

Das SSL-Zertifikat gehört zur Sicherheits-Standardausstattung einer guten Webseite. Eine SSL-Verschlüsselung ermöglicht eine sichere Datenübertragung. Erkennbar wird sie, wenn vor Ihrer Homepage-URL nicht nur „http“, sondern „https“ steht.

2. Design

Die Optik ist nicht alles, macht aber einen großen Teil einer guten Webseite aus. Wenn nichts zusammenpasst, Textwüsten vor Bildern überwiegen und Ihre Homepage aussieht, als hätte sie ein Kleinkind zusammengebastelt, dann wird sie eher abschrecken als anlocken.

Professionelles Design

Wenn Sie eine Homepage von einem Webdesigner erstellen lassen, brauchen Sie sich um ein professionelles Design in der Regel keine Sorgen machen. Bauen Sie Ihre Webseite jedoch allein, überlegen Sie sich Ihr Design gut! Es sollte zum einen zu Ihrem Unternehmen passen, zum anderen einheitlich sein. Ein professionelles Webdesign vereint Einfachheit und Funktionalität.

Responsive Webdesign

Bei der Wahl Ihres Webdesigns sollten Sie sich auch immer die Frage stellen: Ist es responsiv? Nichts ist heutzutage für eine gute Homepage wichtiger, als für mobile Geräte optimiert zu sein. Die Mehrheit der Internetnutzer surft nämlich über Smartphones und Tablets – und sieht Ihre Website somit auf einem viel kleineren Bildschirm. Laufen Überschriften dann über den Rand hinaus, ist der gesamte Text viel zu klein oder lassen sich Bilder nicht mehr richtig erkennen, so springt Ihr potenzieller Kunde schneller ab, als Sie Responsive Webdesign sagen können.

3. Inhalt

Kommen wir zum wichtigsten Teil einer guten Webseite. Der Teil, wegen dem Ihre Besucher bei Ihnen bleiben werden – dem Inhalt. Egal, welche Inhalte Sie präsentieren möchten: Planen und strukturieren Sie diese gut. Zu möglichen Inhaltsformen gehören u.a. Texte, Bilder, Videos, Grafiken, Tabellen, Blogs, Interviews und Podcasts. Viel hilft nicht immer viel, aber etwas Abwechslung zwischen diesen Varianten macht ihre Homepage in jedem Fall interessanter.

Inhalt mit Mehrwert

Veröffentlichen Sie Content nie einfach nur so. Jeder Inhalt sollte Ihren Besuchern einen Nutzen bieten und die wichtigsten W-Fragen (Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Wie? Wozu?) beantworten. Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Zielgruppe, stellen Sie sich ihr Problem vor und helfen Sie Ihren Kunden. Das Ganze sollte am besten knackig und gut verständlich verpackt sein, denn kaum jemand möchte online noch lange Texte lesen. Das bedeutet auch: die wichtigsten Infos zuerst nennen!

E-A-T

Expertise, Authority, Trustworthy. Auf Deutsch Expertise, Autorität, Vertrauen. Diese Eigenschaften sollte Ihr Content aufweisen, um eine gute Webseite widerzuspiegeln. Diese Richtlinien kommen nicht von irgendwoher, sondern vom Suchmaschinen-Riesen Google höchstpersönlich. Erfüllen Sie diese drei Voraussetzungen, stuft Google Ihre Webseite als qualitativ hochwertig ein. Dies wirkt sich wiederum positiv auf Ihre Platzierung in den Suchergebnissen aus.

Keywords & SEO

SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) und ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um Ihre Webseite im Netz auffindbar zu machen. Integrieren Sie bedeutende Keywords auf Ihrer Website, werden Sie zu Ihrem Angebot gefunden und von Ihrer Zielgruppe wahrgenommen. Wenn Sie Fahrradhelme verkaufen, dieser Begriff aber nicht einmal auf Ihrer Homepage auftaucht, werden Sie höchstwahrscheinlich auch nicht gefunden, wenn jemand online nach einem Fahrradhelm sucht. Gute Suchmaschinenoptimierung kann sich ebenfalls positiv auf Ihre Platzierung bei Google auswirken. Vergessen Sie nicht, dass nur wenige User über Seite 1 der Ergebnisse hinaus klicken. Einer der vorderen Plätze auf der Suchergebnisseite sollte also das Ziel einer guten Webseite sein.

Aktualität

Halten Sie Ihre Inhalte aktuell und auf dem neuesten Stand. Egal, ob Sie einen Ratgeber schreiben oder regelmäßig Termine veröffentlichen – für Ihre Besucher ist es sehr ärgerlich, wenn Sie veraltete Informationen vorfinden. Tauschen Sie auch ruhig ab und zu Bilder und Videos aus und prüfen Sie, ob alle Links noch einwandfrei funktionieren.

Sprache & Rechtschreibung

Ihre Tonalität hat sich wahrscheinlich bereits mit der Entwicklung Ihrer Marke etabliert und passt zu Ihren Unternehmenswerten. Achten Sie bei Ihren Texten auf kurze und leicht verständliche Sätze und vermeiden Sie lange Verschachtelungen. Bauen Sie Absätze und Zwischenüberschriften mit ein, markieren Sie wichtige Aussagen fett oder setzen Sie Highlights. Selbst bei Profis schleicht sich hin und wieder ein Tippfehler ein. Dass Ihre Texte jedoch zu 99 % fehlerfrei und sprachlich korrekt sind, sollte für eine gute Webseite Grundvoraussetzung sein.

Haben Sie noch Fragen oder Anmerkungen zur Websiteerstellung? Dann nehmen Sie gern mit uns Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. auf! Oder nutzen Sie ganz bequem unser Kontaktformular. Ansonsten freuen wir uns, wenn Sie auch unseren nächsten Blogbeitrag „Wie ist eine Webseite aufgebaut?“ nicht verpassen!

Checkliste für eine gute Webseite

  • Flache und einfache Navigation
  • Kurzer Domainname
  • SSL-Zertifikat
  • Barrierefreiheit
  • Schnelle Ladezeit
  • Vollständiges Impressum
  • Responsives Webdesign
  • Inhalte mit Mehrwert (E-A-T)
  • Suchmaschinenoptimierung